Die Bärenbrüder ist der 44. abenderfüllende Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios aus dem Jahr 2003.

Die Handlung spielt in Nordamerika in einer Zeit, wo die Eiszeit endet.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenai und seine zwei älteren Brüder leben in einem Stamm. Eines Tages erhielt Kenai von Tanana einen Totem mit einem Bärensymbol. Dieses Symbol soll für Liebe stehen, welches Kenai erst nicht versteht. Noch am selben Tag stiehlt ein Bär Fische, die Kenai und seine Brüder zuvor gefangen hatten. Kenai wollte den Bären ausfindig machen. Seine älteren Brüder folgten ihm, weil sie sich um ihn sorgten. Auf einem Eisgletscher kommt es zu einem Kampf zwischen Kenai und dem Bären. Sitka rette seine beiden Brüder vor dem Bären. Mit seinem Speer (oder auch Wurfspieß genannt) machte er einen Riss in diesem Eisgletscher und stürzte mit dem Bären hinunter in den Fluss. Der Bär konnte entkommen, doch von Sitka wurde nichts gefunden. Er hatte sich für seine jüngeren Brüder geopfert.

Der Stamm hielt eine Trauerfeier für ihn ab. Kenai war begierig darauf sich an den Bären zu rächen, denn er gibt ihm die Schuld für Sitkas Tod. Denahi allerdings gibt dem Bären nicht die Schuld. Wütend macht sich Kenai direkt auf der Suche nach dem Bären. Er fand ihn, doch es gab einen Kampf. Auf einem Berg tötete Kenai den Bären mit seinem Speer. Der Bär kam ihn zu nahe und er bekam Angst, sodass er den Speer zum Bären hielt und ihn so tötete. Dann erschienen Polarlichter und ein Adler tauchte auf. Der Adler trug Kenai zu den Polarlichtern und er verwandelt sich in einen Bären.

Am nächsten Morgen erwachte er neben einen Fluss auf. Er erschrag, als er im Wasser sich als Bären sah. Tanana erklärte Kenai, dass es Sitka gewesen war. Kenai wollte unbedingt zurück in einen Menschen verwandelt werden. Dafür musste er zu einem hohen Berg reisen.

Währenddessen war Denahi auf der Suche nach Kenai. Alles was er fand waren seine Sachen und da dachte er Kenai wäre tod. Der Satz ,,Ich gebe dem Bären nicht die Schuld." hallten durch seine Gedanken. Er verscheuchte sie und machte sich auf, um sich an den Bären zu rächen.

In der zwischen Zeit trifft Kenai auf zwei Elchen namens Benny und Björn. Er wollte ihnen nach dem Weg zu den Polarlichtern fragen, doch die Elche bekamen Angst. Kenai wollte sie nicht erschrecken. Als er den Elchen erzählt, dass er in wirklichkeit ein Mensch sei, wurde er von ihnen ausgelacht. Beleidigt kehrte Kenai Benny und Björn den Rücken zu und stolzierte davon. Eine große Schlaufe befand sich direkt vor ihm. Er übersah sie und tritt mit der Hinterpfote hinein. Die Schlaufe zog sich zusammen und Kenai hängt mit den Kopf nach unten in einer Falle. Ein kleiner Bär tauchte aus einem Busch auf. Koda wollte Kenai helfen, doch er war sturr und meinte sich selbst befreien zu können. Mit Schwingen versuchte er an einem Stock neben Koda heranzukommen. Schließlich bestand Kenai auf Kodas Hilfe, doch zuvor wollte der kleine Bär noch ein Versprechen haben: Mit Kenai zum Lachsfang zu gehen. Schnaufend hatte Kenai Koda es versprochen. Nachdem er sich letzendlich befreien konnte, tauchte plötzlich sein Bruder auf. Er jagte ihn. Kenai wusste nicht warum. Gemeinsam mit Koda konnte er sich in Sicherheit bringen.

Die beiden Bären machten sich auf dem Weg. Voller Angst stürmten Benny und Björn zu ihnen. Sie wurden von Denahi gefolgt. Kenai kam auf die Idee auf Mamuts zur reiten. Denahi war nämlich ihren Spuren gefolgt. Während dem Mammut-Ritt findet Koda in Kenai einen großen Bruder. Doch durch den Ritt auf den Mamuts wussten beide nicht mehr in welche Richtung sie lang mussten. Irgendwann kamen sie zu einer Gruppe Bären an. Ein Bär war der Vater von Koda. Durch das jährliche Lachsfang findet Kenai langsam Gefallen daran ein Bär zu sein. Am Sonnenuntergang erzählten sich die Bären gegenseitig Geschichten. Koda erzählt darüber wie seine Mutter gegen drei Bestien (Menschen) gekämpft hatte. Dabei wurde es Kenai klar, dass der Bär den er getötet hatte Kodas Mutter gewesen sein musste. Er rannte davon.

Am nächsten morgen erzählte Kenai warum Kodas Mutter nicht mehr zurückkam. Koda konnte es nicht fassen und kletterte mit Tränen in den Augen auf einem Baum. Kenai wollte sich entschuldigen und dies tat er auch. Dann machte er sich auf dem Weg zum Berg, wo er zurück verwandelt werden konnte. Koda kletterte vom Baum hinunter. Einer der beiden Elchbrüder stieß sich wenig später zu ihm. Er hatte ebenfalls Streit mit seinen Bruder. Die beiden Elche zeigten Koda, dass jeder mal Fehler machen kann und dass man darüber sein Leben lang weder enttäuscht noch wütend oder traurig sein sollte. Man kann aus Fehlern lernen und dass war der Fall bei Kenai. Sitka verwandelt ihn in einen Bären, damit er aus seinen Fehler lernt.

Auf dem Weg zum Berg wurde Kenai wieder von seinen älteren Bruder gejagt. Als er den Berg erreichte tauchten die Polarlichter auf und verwandelten ihn zurück. Überrascht und überglücklich ihn gesund zu sehen rannte Denahi zu Kenai. Der Geist Sitkas war bei ihm. Auch Koda war in der Nähe, er hatte sich nur versteckt. Kenai entdeckte Koda und lockte ihn mit seiner Stimme zu sich. Irgendwann sah er es ein, dass der kleine ihn brauchte. Denahi konnte es verstehen. Sitka überreichte Denahi Kenais Bären-Totem und er legte es um Kenai Hals. Kenai hatte verstanden warum der Bär für die Liebe steht. Er wurde wieder in einen Bären verwandelt und tollte mit Koda und Denahi herum.

Auf einer Versammlung wurde Kenai als Bär presentiert. Das gesamte Volk jubelten ihn, Koda und Denahi zu. Kenai war auch als Bär stets in seiner Heimat willkommen.

Die Geschichte wurde von Denahi erzählt. Am Anfang sieht man ihn als weißer alter Schaman der seinem Stamm die Geschichte über das größte Abenteuer welches er und seine Brüder je erlebt hatten..



Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darsteller Sprecher Rolle

Joaquin Phoenix Daniel Brühl Kenai

Jason Raize Moritz Bleibtreu Denahi

D.B. Sweeney Gedeon Burkhard Sitka

Joan Copeland Babara Adolph Tanana

Jeremy Suarez Johannes Bachmann Koda

Michael Clarke Duncan Ben Hecker Tug

Dave Thomas Thomas Dannenberg Björn

Rick Moranis Stefan Gossler Benny

Estelle Harris Luise Lunow Witwe

Greg Proops Thomas Nero Wolff Verliebter Bär

Pauley Perette Sabine Arnold Verliebte Bärin

Darko Cesar Kroatischer Bär

Hope Levy Constanze Harpen Bärendame

Harold Gould Dieter Bellmann Erzähler



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